|
Im Laufe der Jahre sammeln MitarbeiterInnen wertvolles betriebliches Wissen. Die implizite Praxiserfahrung, die hohe soziale und kommunikative Kompetenz Älterer sind oft nicht bewußt, werden gar nicht gesehen, in ihrem Wert unterschätzt und sind kaum dokumentiert! Die Verbindung dieser Fähigkeiten Älterer mit den Tugenden Jüngerer, wie Tatendrang, Dynamik und Risikobereitschaft, ist ein enormes Erfolgspotential!
DIE DEMOGRAPHISCHE WENDE kommt! Es ist wichtig, Ältere länger im Arbeitsprozeß zu halten. Im globalen Wettbewerb ist sowohl Wissen, Erfahrung, als auch die soziale Kompetenz zu nutzten, anstatt sie ignorant in Pension zu schicken!
TRANSFER-COACHING besteht aus 7 Elementen:
WERTSCHÄTZUNG DER EIGENEN STÄRKEN! Ältere sind häufig auf körperliche Defizite konzentriert! Sie sind sich der erworbenen Kompetenzen zu wenig bewußt!
SOZIALE FAIRNESS STATT GOLDEN HANDSHAKES Der / die SeniorIn, egal ob UnternehmerIn oder Schlüsselkraft, muß sicher sein, den Zeitpunkt des Ausscheidens selbst bestimmen zu können. Sonst werden sie jahrelang gesammeltes, implizites Wissen, das wenig dokumentiert ist, für sich behalten und gekränkt in den Ruhestand treten.
WERTEWANDEL IN FOLGE DER LEBENSPHASEN Zwischen 45 und 50 wechselt der Fokus vom „Ich zentrierten“ Karrieredenken zur „Wir orientierten“ Übernahme von Verantwortung für Jüngere.
GENERATIONEN TRANSFER Wie in einer Familie zwischen Großeltern und Enkeln läuft die Übergabe von Wissen und Kompetenzen! Die Vermittlung von Werten und Zielen ist wichtiger als egoistische Konkurrenz. Dieser Prozeß dauert zwischen einem halben bis zu drei Jahren.
TANDEMS zwischen Jüngeren und Älteren Dabei lernen Jüngere die soziale Kompetenz und Ältere etwa IT Wissen von der anderen Generation!
MENTORING Ist das beratende Weitergeben von strategischen Weitblick und Lebenserfahrung!
EXTERNES COACHING Wechselseitiges Vertauen wird aufgebaut. Als neutraler Vermittler bei der Nachfolge, unterstützt der Externe effizient die Entwicklung einer generationenübergreifenden Teamarbeit.
NachfolgerInnen sollten sich eine Art Check Liste anlegen, was sie alles an Detailwissen, Erfahrung und Kompetenzen abholen wollen. Ein großes Maß an Geduld ist auch wünschenswert, um scheinbar Unwichtiges, sich Wiederholendes, Nebensächliches usw. gelassen anzuhören. Die selbständige, praktische Erprobung der vermittelten Kompetenzen gehört auch zu den Aufgaben. Soweit es möglich ist, sollte die bisher von dem / der Ausscheidenden unterlassenen Dokumentation nachgeholt werden! Wer fragt führt, sollte die Devise des / der NachfolgerIn sein. Wenn die Atmosphäre stimmt, wir es auch in Ordnung gehen, bei Bedarf den / die PensionistIn anzurufen, um noch offene Fragen zu klären.
Zurück zum Anfang
|