Die
Zwölf Gebote für erfolgreiche Präsentationen
oder
Verkaufsgespräche
Erstens.
Reißen Sie mit!
Brennen
Sie mit Ihrer Idee, dann könnten Sie auch
andere „in Brand
stecken“.
Sie
selbst gehören zur Corporate Identity
Ihres
Unternehmensauftritts!
Haben
Sie Mut zum Natürlich Sein. Pflegen Sie Ihr ganz persönliches
Auftreten. Dieses wird als Ganzes registriert. Die positive
Ausstrahlung hängt nur von Ihnen selbst ab.
Nicht
so gut:
-
Müssen
Sie sich immer an etwas anhalten oder etwas festhalten um Halt zu
haben?
-
Haben
Sie Ihre Hände unter dem Tisch versteckt? Sie sagen damit
unbewusst, dass Sie etwas zu verstecken haben.
-
Vertreten
Sie Ihren Standpunkt. Bleiben Sie sich treu.
-
Wandern
Sie ständig mit suchenden Blicken herum? So geben Sie den
Eindruck, dass Sie nach Antworten erst suchen müssen.
Sehr
gut:
-
Begrüßen
Sie Ihr Gegenüber mit offenen Händen, aber nicht von oben
herab, auch wenn Sie von der Statur größer sind.
-
Verwenden
Sie eventuell weniger Gesten, aber ganz gezielt jene, die Ihre
Aussagen wirklich unterstützen!
-
Halten
Sie natürlichen, und freundlichen, aber bestimmten
Blickkontakt!
Vorsicht:
-
Gähnen
sie oft? Kratzen Sie sich?
-
Fingernägel?
Haare? Alles ok?
-
Ist
ihre Kleidung der Situation angepasst? Krawatte Schuhe Rock Bluse
Kleid
Zweitens.
Kommunikation ist alles.
Oder:
Wer fragt, der führt.
Viele
Präsentationen sind einschläfernd, oder im besseren Fall
langweilig. Muss das sein?
Integrieren
Sie die Kommunikation mit den Zuhörern in Ihre Vorbereitung.
Stellen
Sie Fragen, Fragen, Fragen- Lassen Sie die Zuhörer die eigenen
Fragen beantworten. Sie bekommen viele wertvolle Informationen, oft
sogar das gewünschte Ja oder Nein.
Kommunikation
ist immer beidseitig, ansonsten halten Sie einen Monolog. Achten Sie
auch auf die Körpersprache der Zuhörer. Bleiben Sie wachsam
und beobachten die Person, die Ihnen antwortet. Damit agieren Sie,
und können so rasch und sicher auf eventuelle Unpässlichkeiten
reagieren.
Drittens.
Motivation bringt Abschlüsse!
Glauben
Sie eigentlich, dass der hoch gepriesene Inhalt die Menschen bewegt?
Es
sind in erster Linie Sie, wie Sie als Präsentator wahrgenommen
werden. Halten
Sie nicht nur wach, sondern fesseln Sie Ihre Zuhörer mit Ihren
nachvollziehbaren Aussagen gepaart mit klaren Beweisen, dann führt
das auch zu guten Ergebnissen. Die
ersten 57 % Erfolg kommen durch Ihr äußeres
Erscheinungsbild: Ihre Mimik. Ihre Gestik. Ihre Körpersprache.
Die nächsten 36% durch Ihre Sprache, Stimme, Modulation,
Melodie, und Ihre Wortwahl. Nur die restlichen 7% Erfolg spendiert
der Inhalt.
Verwenden
Sie aktivierende Worte und vermeiden Sie negative!
Machen
Sie es Ihren Zuhörern leicht, Ihnen auf Ihrem Weg zu folgen!
Kurze
prägnante Sätze sind immer besser als endlose Wortzüge!
Haben
Sie auf die Resonanz geachtet?
Viertens.
Wie bleiben Sie in Erinnerung?
Wie
merken Sie sich all die tagtäglichen Informationen? Termine?
Nummern? Größen? Durch
Wiederholung!
An
welche Ereignisse erinnern Sie sich noch? Nur aufgrund von
Überraschung oder Einzigartigkeit bleiben diese in Ihrem Gehirn
abrufbereit! (Quelle: Matthias Horx)
Sind
Sie authentisch und einzigartig?
Nützen
Sie Ihren eigenen Vorsprung! Wir Menschen sind alle einzigartig.
Unsere
Gehirne haben jeweils komplett verschiedene Bilder, Düfte,
Gefühle, Emotionen abgespeichert. Diese können abgerufen
werden. Und es sind verschiedene Welten.
Sprechen
Sie über Ihren persönlichen USP. Unique Selling Proposition:
Was
macht Sie anders? Warum sollen die Menschen unbedingt bei Ihnen
kaufen?
Fünftens.
Der Kundennutzen bringt’s!
Jeder
Kunde überlegt: Was bringt mir das?
Sind
Sie ein Experte im Erstellen von Lösungen?
Sind
Sie ein Experte im Lösen von Problemen?
Menschen
müssen sich daran erinnern, wie Sie die Probleme gelöst
haben:
-
spezifisch,
also im Zusammenhang gut abgestimmt, richtig dosiert.
-
in
einem bestimmten (erwarteten) Zeitraum
-
zu
einem bestimmten (definierten) Honorar.
Das
und nichts anderes ist der Kundennutzen. Das und nichts anderes
müssen Sie formulieren können, wenn Sie in der Nacht
aufgeweckt werden: Kreieren Sie Ihren persönlichen 30
Sekunden-Mini-Werbespot!
Ihr
Produkt ist dem Kunden oft relativ egal. Wichtig ist, was unter dem
Strich herauskommt: Seine Lösung. Sein Nutzen. Sein Vorteil.
Sechstens.
Sind Sie ein Bedürfnis - Erfüllender?
Nur
wenn Sie die eigentlichen Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe und
Kunden kennen, werden Sie Ihre Traumergebnisse erreichen. Sie sind
zwar ein einzigartiges Individuum, aber sprechen Sie doch immer in
der Sprache Ihres Kunden! Und zeigen Sie Ihren Zuhörern, dass
Sie die gestellten Anforderungen erfüllen können, dass Sie
das ureigene Bedürfnis mit Ihrer Lösung vollinhaltlich ganz
locker abdecken.
Siebentens.
„Wie nehman ma´n denn“?
Sprechen
Sie die eigentlichen Käufertypen direkt an:
Der
Analytiker will alle Details. Der Pragmatiker denkt eher an Zeit und
Nutzen.
Der
Harmoniker will seine Gefühlswelt beschützen. Der
Extrovertierte will sein Image verbessern und drängt nach außen.
Und
wir Menschen sind immer eine Mischung aus verschiedenen Charakteren,
die ganz bestimmte Bedürfnisse abgedeckt haben wollen.
Achtens.
Die Dramaturgie ist wichtig!
Ohne
Stimmung keine Zustimmung!
Denken
Sie einfach an die Dinge, die unser aller Leben interessant machen.
Da gibt es doch immer ein vorbereitendes Intro - das Vorspiel -, dann
ein heranwachsender Akt in der Mitte und ein besonderes Wohlfühlen
im Abklingen zum Ende. Genauso funktionieren Musikstücke, Opern,
Filme und unser ganzes Leben. Warum sollten wir das hier ändern?
Aber
Vorsicht: Zum Ende kommen.
Neuntens.
Struktur geplant ist halb gewonnen!
Am
Start: Interesse wecken
Sie
setzen immer einen Anfang vor dem eigentlichen Anfang. Wenn Sie jetzt
journalistisch denken würden, wäre das ein Vorspann vor der
eigentlichen Headline. Ein behutsames Hinführen zum Thema. Mit
dieser wichtigen Einleitung holen Sie Ihre Zuhörer ab, und
bringen Sie wohlbehalten auf Ihre Seite, zu Ihrem Thema, zu Ihren
Produkten oder wo auch immer hin. Stellen Sie Fragen, die Sie
anschließend im Hauptteil beantworten. Lassen Sie Ihre Zuhörer
zappeln und bauen Sie Spannung auf!
Haupttteil:
Nutzen verankern
Hier
punkten Sie mit Fakten gepaart mit Emotionen. Ihre Behauptungen
müssen bewiesen werden. Es geht um Glaubwürdigkeit und
Vertrauen. Konnten Sie am Anfang das richtige Vertrauen zu Ihren
Zuhörern aufbauen? Fragen, Fragen, Fragen!
Finalisierung:
Der erste Eindruck zählt, der letzte bleibt haften!
Am
Ende verschenken Sie eine kurze Zusammenfassung. Sie verbalisieren
den Nutzen und steigen mit einer guten Prise Motivation aus. Bestens.
Zehntens.
Wollen Sie Reaktionen?
Haben
Sie schon über Einwände oder Ausstiegsszenarien Ihrer
Kunden nachgedacht? Sind Sie vorbereitet? Welche Argumente können
Sie anbieten? Haben Sie Provoziert?
Wichtig
ist hier, dass Sie keine Abwehrhaltung an den Tag legen, sondern mit
Rückfragen auf das eigentliche Problem stoßen. Das liegt
oft wo ganz anders und viel tiefer.
Wollen
Sie Ihre Performance steigern, hilft Ihnen garantiert ein
Feedback-Bogen. Er zeigt in anonymer Form, ob Sie richtig lagen, oder
wo möglicherweise eine Themenverfehlung vorkam.
Elftens.
Kennen Sie „Anfüttern“?
Im
Marketing spricht man normalerweise von „Zuckerln“, die verteilt
werden. Schon die Römer wussten, wie Sie ihr Volk bei guter
Laune halten konnten. Und beim Fischen werden die hungrigen Fische
zum Beispiel mit Brot angefüttert. Heutzutage werden durch
diverse Bonifikationen und andere „Zuckerl" die
Kundenbeziehungen gefestigt. Warum sollten Sie das nicht auch tun?
Haben
Sie ein interessantes Produkt, das die Zuhörer einfach
ausprobieren können? Bestens, dann werden sicher einige die
Chance nutzen und einen noch unverbindlichen Test wagen. Verbinden
Sie etwaige Testmöglichkeiten auch immer mit der Gewinnung von
Adressen, indem Sie als Gegenleistung die Kundendaten erfragen und
damit erlaubt für zukünftige Aktionen verwenden können
(Permission Marketing).
Und
sie müssen wissen, dass es einen treuen Kunden eigentlich gar
nicht mehr gibt. Entscheidungen werden immer „unkontrollierter“
durch unser Unterbewusstsein getroffen.
Zwölftens.
Sind Ihre Zuhörer versorgt?
Hier
punkten Sie mit Termintreue, schneller Reaktion. Statten Sie Ihre
Zuhörer und Kunden mit weitergehenden Informationen aus. Wenn es
Ihnen möglich ist, vergeben Sie Zugriffsrechte per Login für
die einzelnen interessierten Menschen. Denn damit fühlen sich
Ihre möglichen Kunden noch direkter angesprochen und
wahrgenommen!
Nichts
ist schlimmer, als wenn Sie die Kommunikation abbrechen, denn dann
wird sie sicher auch von der anderen Seite abgebrochen. Und wir
wollen alle gute Beziehungen haben und Vertrauen aufbauen, um sicher
und nachhaltig wirtschaften zu können.
Wenn
Sie eine Analyse Ihrer vorhandenen Präsentationsunterlagen
wünschen, kann ich mit Ihnen gemeinsam gerne eine Strategie
ausarbeiten, und die Unterlagen sowohl gemäß Ihrem Wunsch,
wie auch unter Berücksichtigung der eigentlichen
Lösungs-Suchenden überarbeiten.
Besten
Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Voila!
Viel Esprit und Spaß beim Umsetzen! Sollten Sie dennoch Fragen
haben: